St. Nikolaus Gesellschaft Urdorf

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O Samichlaus, du guete Maa,
i weiss nüd, öb der’s säge cha-
es truckt mi nämli tüüf im Härz
so öppis wie-n-en liise Schmärz.
Chumm, buck di zue-mer, bis so guet,
dänn säg der, was mi plage tuet!

s isch leider wieder Chrieg u Not,
i mängem Huus fählt’s täglich Brot,
und vieli Chind, i mängem Land
händ weder Mueter, Bett, no Gwand,
de Tod isch der einzig Gascht -
weisch, Samichlaus, drum briegg i fascht.

Bim Bätte han-i geschter dänkt:
Mir alli wärdet riich beschänkt,
mir händ’s im schwizerländli rächt
Und’s goht is allgemein nüd schlächt,
händ Bett und Brot und Gritibänze,
und eusi Auge törfed glänze.

O Samichlaus, min liebe Gascht,
i gseh, du brieggisch sälber fascht -
i ha di doch nur welle bitte:
Legg eis vo mine Gschänk uf d’Siite,
und bring’s doch eim vo dene Chind,
wo ohni Brot und Heimet sind!